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FAQ

Hier findest Du eine Übersicht über die häufigsten Fragen & Antworten

AED steht für automatisierter externer Defibrillator und ist die Abkürzung. Letztlich handelt es sich dabei um einen sogenannten Defibrillator der für Laien und Ersthelfer konzipiert wurde. Dieser kann und soll jeden auch ohne Vorkenntnisse die Bedienung ermöglichen. Er wird auch oft als Laiendefi, Ersthelferdefi oder nur als Defi bezeichnet.

Was ist ein Halbautomat?

Den AED gibt es in verschiedenen Ausführungen. Wenn von einem Halbautomaten gesprochen wird, hat dieser eine Taste, mit der manuel durch den Anwender, nach Freigabe des AED der Schock ausgelöst werden muss. Wichtig ist, das nicht der Anwender entscheidet ob der Betroffene einen Schock nötig hat, sondern dieses geschieht ausschließlich durch den AED. Der Anwender muss nur den letzten Schritt ausführen. Er muss keine Angst haben hier ausversehen einen Schock auszulösen.

Bei dieser Version, führt der AED eine Analyse durch, regelt ob ein Schock erforderlich ist oder nicht und löst diesen dann automatisch nach vorheriger Sprachanweisung (ACHTUNG 3, 2, 1 Schock wird ausgelöst) aus. Der Anwender muss hier keine weitere Taste betätigen.

Sie werden hier verschiedene Meinungen finden, ob ein Halb- oder Vollautomat das bessere Gerät ist. Es ist am Ende wie bei einem Autokauf – eine persönliche Entscheidung. Wir helfen Ihnen aber gerne bei der Entscheidungsfindung, durch unsere Erfahrung. So können Sie völlig Risikofrei eine Entscheidung treffen.

Ja, jeder AED ist kinderleicht zu bedienen und kann von jedem benutzt werden. Sie werden von dem AED angeleitet, welche Schritte wann erforderlich sind. Dieses geschieht auf verschiedene Arten, z. B. Sprachanweisungen oder Bildern.

Rechtlich gesehen darf ein AED von jedem genutzt werden. Der Gesetzgeber hat hier über den „rechtfertigenden Notstand“ und die „Geschäftsführung ohne Auftrag“ im StGB bzw. BGB eine Regelung für Sie als Anwender getroffen.

Grundsätzlich kann sich jeder, der einen AED haben möchte diesen auch kaufen. Es gibt an bestimmten Einsatzorten, Vorgaben die ggf. eingehalten werden müssen. Auch hier stehen wir Ihnen gerne zur Seite und beraten Sie. Sofern Sie einen AED erwerben für die private Nutzung, also z. B. für die eigene Familie, das eigene zu Hause oder zur Absicherung in Ihrer Freizeit, gibt es im Grunde keine weiteren Vorschriften zur Beachtung (Herstellerangaben beachten).

Wird ein AED für die kommerzielle Nutzung angeschafft, also für einen Sportverein, öffentliche Einrichtung, Praxis oder Betrieb, so unterliegt dieser AED gewissen Vorschriften. Hier muss der Betreiber das Medizin-Produkte-Gesetz und die MPBetreibV beachten. Daraus resultiert z. B., dass es einen Gerätebeauftragten geben muss und der AED alle 2 Jahre eine Sicherheits-Technische-Kontrolle benötigt.

Jeder kann einen AED bedienen, dieses ist kinderleicht und der Anwender kann hier nichts falsch machen. Die Entscheidungen werden nicht vom Anwender getroffen, sondern alleinig vom AED: Vergessen werden darf nicht, dass sofern es zu einem Schock kommt, immer Strom fließt und hier sicherlich einige Dinge (Leitfähigkeit etc.) beachtet werden sollten. Als kleines Beispiel sollte natürlich kein Kontakt zu der betroffenen Person bestehen, während die Schockabgabe erfolgt.

Die Elektroden benötigen zur Analyse und Stromabgabe Kontakt zu dem Betroffenen. Daher ist es erforderlich, dass der Oberkörper komplett entkleidet werden muss. Dieses bei Mann und Frau (Entfernung BH). Sofern an den Positionen wo die Elektroden angebracht werden, Körperbehaarung vorhanden ist, muss diese vor anbringen der Elektroden mittels Rasierer entfernt werden. Sollte der Betroffene eine feuchte Körperoberfläche haben, muss diese ggf. kurz trocken gewischt werden.

Hier ist zu Empfehlen, die Elektroden nicht über die vorhandenen Pflaster zu kleben. Eventuell müssen die vorhandenen Pflaster entfernt werden, damit die Elektroden richtig positioniert werden können.

Der AED gibt beim Schock Strom ab. Hier muss eine gewisse Sorgfallt beachtet werden. Es gelten die Grundregeln im Umgang mit Strom. Daher ist eine Anwendung im Wasser zu unterlassen, weil das Wasser den Strom übermäßig leitet und der Anwender sich damit in Gefahr bringt. Selbstverständlich kann ein AED bei Regen, z. B. auf einem öffentlichen Platz eingesetzt werden. Ebenso in Schwimmbädern am Beckenrand ist die Anwendung eines AED möglich. Hier sollte nur beachtet werden, dass nicht neben dem Betroffenen gekniet wird und man in der gleichen „Pfütze“ kniet.

Hierzu müssen Sie natürlich erst einmal Wissen, dass der Betroffene solch ein Implantat trägt. Sollten Sie dieses erkennen, sollten die Klebeelektroden nicht auf die Hautstellen geklebt werden, die erkennbar machen das hier ein solches Implantat sitzt.

Die Hersteller haben hier völlig unterschiedliche Modelle. Grundsätzlich ist dieses in verschiedenen Optionen möglich, allerdings geräteabhängig.

Sofern die Grundregeln zur Anwendung von Strom und des AED beachtet (Sprach- und Bildanweisungen) werden, ist der Einsatz für den Helfer vollkommen Gefahrlos.

Seit dem 01.01.2017 hat sich in der Gesetzeslage für den Bereich AED etwas verändert. Die MPBetreibV hat hier festgelegt, dass alle AEDs in einem öffentlichen Raum, alle 2 Jahre eine sogenannte Sicherheits-Technische-Kontrolle (STK) benötigen. Dieses ist vergleichbar mit dem TÜV beim Auto. Eine Pauschale Befreiung von der STK, durch den Hersteller ist somit nicht mehr Möglich. Wir dürfen nicht vergessen, es geht hier am Ende um Menschenleben, daher ist die STK eine erforderliche Sache.

Leider lässt sich das nicht Pauschal beantworten. Jeder Hersteller hat seine eigenen Batterien und Elektroden und legt hier auch fest, wie lange was funktioniert oder getauscht werden muss. Daher müssen die Angaben des Herstellers beachtet werden. Schließlich steht dieser mit in der Haftung, wenn ein Artikel bei sachgemäßer Anwendung und Lagerung nicht funktioniert hat.

Selbstverständlich ist das möglich! Manchmal macht aus wirtschaftlicher Sicht ein Leasing mehr Sinn, als der Erwerb eines AED: Wir sind hier Experten und beraten Sie sehr gerne.

Auch hier sind unter Umständen die Angaben des Herstellers zu beachten. Meistens kann man aber sagen, dass die Umgebungstemperatur zwischen 10°C und 50°C liegen sollte. Hat damit zur Folge wenn ein AED im Outdoorbereich installiert wird, dass der Wandkasten hier gewissen Anforderungen erfüllen sollte, damit der AED auch die volle Einsatzbereitschaft behält.

Die schnelle und frühzeitige Defibrillation erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit eines Betroffenen massiv! Allerdings darf die Herzdruckmassage dafür nicht wegfallen oder vernachlässigt werden. Es ist die Kombination aus beiden, was dem Betroffenen das Leben rettet. Es muss also immer mit einer HLW begonnen werden.

Wir können die Überlebenswahrscheinlichkeit durch unseren Einsatz mit dem AED massiv erhöhen, bekommen aber leider keine Garantie, dass der Einsatz immer erfolgreich das Leben des Betroffenen rettet. Was Sie nicht vergessen dürfen ist allerdings, dass Sie, Ihre HLW und der Einsatz die beste Option sind, da der Rettungsdienst in Deutschland zu lange braucht, bis er bei dem Betroffenen ist.